Handyhaikus sind Haikus über das Handy, für das Handy, von Handy zu Handy. Sie können auf dem Handy gespeichert und gelesen werden. Oliver Bendels Handyhaikus erzählen von unserer technifizierten Zeit, fangen unsere mobile Welt ein, lassen künstliche Kreaturen und Maschinenmenschen auftauchen, spiegeln die Handyroman-Figur Handygirl, Handyavatar und Superheldin zugleich. Sie knüpfen an eine Tradition an und erfinden ihre eigene.


NEWS

Liebeserklärung einer Roboterfrau (26.7.2017)

In einem weiteren KI-(Kunst-)Projekt wurde ein längeres Gedicht mit Hilfe der Text-to-Speech-Engine von IBM Watson eingesprochen, unter Verwendung der Speech Synthesis Markup Language (SSML). Nachdem die Metainformationen von einer normalen künstlichen Stimme vermittelt wurden, wendet sich ein offensichtlich verliebter Roboter an das menschliche Objekt seiner Begierde. Es wurden Tags wie <voice-transformation> und <express-as> verwendet, zudem unterschiedlich lange Pausen eingebaut. Das Gedicht von Oliver Bendel kann hier heruntergeladen werden.

IBM Watson liest Haiku vor (3.3.2017)

In einem Projekt von Oliver Bendel wurde ein Haiku mit Hilfe der Text-to-speech-Engine von IBM Watson eingesprochen, unter Verwendung der Speech Synthesis Markup Language (SSML). Es wurden Pausen am Anfang eingebaut, damit der Titel und die Metainformationen (Autor, System, Stimme, Datum) nicht zu schnell nacheinander erklingen, zudem Pausen zwischen den Zeilen. Das Kurzgedicht selbst wurde mit Hilfe eines speziellen Tags sehr weich vorgetragen. Es kann hier heruntergeladen werden.

Lese- und Vortragsreise durch Holland (24.8.2015)

Oliver Bendel erzählt auf seiner Vortrags- und Lesereise vom 14. bis 16. September 2015 durch die Niederlande von seinen Handyromanen und -haikus und trägt kurze Passagen aus seinen Werken vor. Stationen sind Universiteit Leiden, Universiteit Groningen, Hogeschool Windesheim, Zwolle, Noordelijke Hogeschool Leeuwarden und Universiteit Utrecht. Eingeladen haben den Schriftsteller, der in Zürich lebt, u.a. die Goethe-Institute Amsterdam und Rotterdam und die Deutsche Bibliothek in Den Haag.

Handyhaikus im Deutschlandradio (25.2.2015)

Deutschlandradio Kultur bringt am 20. März 2015 um 19:30 Uhr eine Sendung zu drei avantgardistischen Künstlerinnen und Künstlern. Astrid Nettling spricht mit der Sho-Künstlerin Hiroko Nakajima, mit dem Künstler Peter Wüthrich und mit dem Schriftsteller Oliver Bendel, der auf seine Handyromane und -haikus eingeht. Auf der Website ist zu lesen: "Das Buch sei im Zeitalter des E-Books im Niedergang begriffen, heißt es." Das klassische Medium Buch drohe zu verschwinden. "Die Sendung begleitet Schriftsteller und Künstler, die sich auf ungewöhnliche Weise mit dem Buch beschäftigen." Mehr über die Website des Senders.

Andreotti über Handylyrik (5.10.2014)

In der 5. Auflage des Lehrbuchs "Die Struktur der modernen Literatur" erwähnt Mario Andreotti die Handyhaikus von Oliver Bendel. Zunächst widmet er sich ausführlich den japanischen und europäischen Handyromanen, letzteren vor allem mit Blick auf "Handygirl". Dann kommt er zur Handylyrik, konkret zu Handyhaikus und zur Twitterlyrik. Für Martin Walser ist "Die Struktur der modernen Literatur", wie er dem Literaturwissenschaftler gegenüber versicherte, "ein Buch von unendlicher Brauchbarkeit". 

"handyhaiku" im Rückblick (28.12.2013)

Der Band "handyhaiku", 2009 konzipiert, ist Anfang 2010 in der ersten Auflage erschienen, Ende 2011/Anfang 2012 in der zweiten. Es handelt sich um einen der meisterwähnten Gedichtbände der Jahre 2010 bis 2013. Nicht nur die Medien interessierten sich für das schmale Buch mit den großen QR-Codes (geeignet selbst für ältere Handys), sondern auch die Wissenschaftler. Die Handyhaikus von Oliver Bendel erzählen von unserer technisierten und medialisierten Zeit, fangen unsere mobile Welt ein, lassen künstliche Kreaturen und Maschinenmenschen auftauchen und spiegeln Figuren seiner Romane wider. Bestellungen sind hier möglich.

Lehrbuch zur Intertextualität (17.7.2013)

Frauke Berndt und Lily Tonger-Erk gehen in ihrem im April 2013 erschienenen Lehrbuch "Intertextualität: Eine Einführung" auf mehreren Seiten auf die Handyromane um Lulu, die Twitter-Dokumentation "Blondinengezwitscher" und den Gedichtband "handyhaiku" von Oliver Bendel ein. So schreiben die Literaturwissenschaftlerinnen der Universität Tübingen: "Bendels populäre Medienexperimente klimpern auf dem postmodernen Klavier der Selbstreflexivität." Das Buch aus dem Erich Schmidt Verlag hat 292 Seiten und ist für knapp 20 Euro zu haben.

Lesung aus Gedicht- und Haikubänden (5.10.2012)

Am 25. Oktober 2012 liest Oliver Bendel im Theater Neu-Ulm aus mehreren Gedichtbänden, die er in verschiedenen Verlagen publiziert hat. Dabei wird ein Zeitraum von 28 Jahren durchschritten. Die Lesung ist der Auftakt zur neuen Reihe "face-to-face.book - Autoren im Gespräch". Eingeladen hat ihn der Direktor des Theaters - der Mann, der vor 28 Jahren Bendels erste Lesung veranstaltet hat. Auch Gedichte aus "handyhaiku" und "stöckelnde dinger" stehen auf dem Programm. Weitere Infos über die Website des Theaters.

Haikuband "Sanftes Erröten" (5.4.2012)

Im Frühjahr 2012 ist der dritte Haikuband von Oliver Bendel erschienen. Dieses Mal handelt es sich um klassische Haikus, die man natürlich auch auf dem Handy lesen kann. Für "Sanftes Erröten" wurden fast 90 Bilder von 45 Malerinnen und Malern und einer Schule "bedichtet". Herausgekommen sind 100 kunstvolle Haikus. Im Band enthalten sind auch ausgewählte Gemälde und Zeichnungen, etwa von Cranach, Caravaggio, Vermeer, Sargent, Klimt, Schiele und Kirchner. Das Buch ist beim Hamburger Haiku Verlag als PDF erhältlich.

Zweite Auflage von "handyhaiku" (21.1.2012)

Der Band "handyhaiku" von Oliver Bendel ist im Hamburger Haiku Verlag in der zweiten Auflage herausgekommen. Wieder kann jedes Haiku über einen QR-Code auf das Handy übertragen und von dort aus verschickt werden. Über den Gedichtband sind zahlreiche Artikel und Beiträge erschienen. Bestellungen sind u.a. über den Verlag möglich.

"Eselsohr-Haiku" ins Spanische übersetzt (20.12.2011)

Das "Eselsohr-Haiku" von Oliver Bendel, das auch auf dieser Website zu finden ist, wurde von Carlos Blanc Portas ins Spanische übersetzt und in den "Hojas En La Acera" veröffentlicht, einer "Gaceta trimestral de Haiku". Die Nummer 12 der Haikuzeitschrift vom Dezember 2011 kann man hier herunterladen.

Haiku im Jahrbuch veröffentlicht (6.5.2011)

Ende April 2011 wurde das achte Jahrbuch (2010) von "haiku heute" veröffentlicht - unter dem Titel "Kirschblütenwind". Aufgenommen wurde auch ein Handyhaiku von Oliver Bendel, aus seinem Band "stöckelnde dinger" (Blackbetty, 2010; Nachdruck 2011 in der Kindle-Edition). Das Jahrbuch steht kostenlos zum Download bereit. Ab Mitte Mai kann es auch als gedrucktes Buch bestellt werden, über den Verlag Wolkenpfad oder über www.haiku-heute.de.

Lesung im Literatur-Café (11.1.2011)

Am 17. Januar 2011 ist Oliver Bendel mit seinem Gedichtband "handyhaiku" im Literatur-Café der PH Ludwigsburg. Er liest, erläutert - und diskutiert mit den Anwesenden. Er wird zudem sein neues Projekt "L'art pour l'art" vorstellen. Kunstwerke von Cranach, Caravaggio, Velázquez, Vermeer, Manet, Sargent, Munch, Klimt, Kirchner, Schiele, Nolde, Murakami und Takano werden mit Hilfe von Haikus "bedichtet". Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Reuteallee 46.

Lesung im Wittelsbacher Schloss (16.10.2010)

Oliver Bendel liest am 24. Oktober 2010 im Rahmen des bayernweiten Festivals LITERATUR UPDATE im Wittelsbacher Schloss in Friedberg bei Augsburg aus seinem Band "handyhaiku". Parallel wird ein Grafiker einen QR-Code auf eine Leinwand malen und sprühen. Das darin enthaltene Gedicht kann am Ende mit dem Handy eingescannt und auf dem Handy mitgenommen werden. Weitere Informationen über www.literaturupdate.de.

Haikuband "handyhaiku" (24.3.2010)

Der Band "handyhaiku" ist im März 2010 beim Hamburger Haiku Verlag erschienen. Jedes Haiku kann über einen QR-Code auf das Handy übertragen und von dort aus verschickt werden. Die Handyhaikus von Oliver Bendel erzählen von unserer technisierten und medialisierten Zeit, fangen unsere mobile Welt ein, lassen künstliche Kreaturen und Maschinenmenschen auftauchen und spiegeln Figuren seiner Romane wider. Bestellungen sind hier möglich.

Handyhaiku-Sammlung "stöckelnde dinger" (29.1.2010)

Blackbetty, der Verlag für Handyliteratur, hat Ende Januar 2010 den allerersten Lyrikband in seinem Programm veröffentlicht. Die 100 Handyhaikus von Oliver Bendel werfen Blicke auf Freibad-, Steinzeit- und Mangamädchen, besingen Brigitte Bardot, Jane Birkin und eine junge Frau auf einem Bild von Vermeer und huldigen den künstlichen Wesen der Antike und - Stichwort Handygirl - der Gegenwart. 

Handyhaikus zum Downloaden (10.12.2009)

Artmafia, die Oltener Kunstorganisation und -bewegung rund um das Handy, hat im November 2009 Handyhaikus von Oliver Bendel veröffentlicht. Die Haikus sind als Bildtafeln umgesetzt, wie die Gedichte auf diesen Seiten, und werden wie Handyromane über einen Premium-SMS-Dienst heruntergeladen. Nachtrag: Die Haikus gibt es seit 2010 auch als Klingeltöne.

Vortrag auf der buch09 (13.12.2009)

Oliver Bendel hielt am 13. und 15. November 2009 auf der Buch.09 in Basel einen Vortrag zum Thema "Handygirl: Handyromane im Land der untergehenden Sonne" und hat seine Handyhaikus über Handygirl präsentiert. Die Vorträge wurden in mehreren Tages- und Wochenzeitungen und in Radiosendern besprochen.