Handyhaikus sind Haikus über das Handy, für das Handy, von Handy zu Handy. Sie können auf dem Handy gespeichert und gelesen werden. Oliver Bendels Handyhaikus erzählen von unserer technifizierten Zeit, fangen unsere mobile Welt ein, lassen künstliche Kreaturen und Maschinenmenschen auftauchen, spiegeln die Handyroman-Figur Handygirl, Handyavatar und Superheldin zugleich. Sie knüpfen an eine Tradition an und erfinden ihre eigene.


HAIKUS
Oliver Bendel veröffentlichte als Jugendlicher einzelne Gedichte und Kurztexte und las aus seinen Texten im süddeutschen Raum, etwa bei Veranstaltungen in Ulm (Theater im Fundus, Club Orange, Teehaus), Herrlingen (Haus unterm Regenbogen) und Stuttgart. Er wurde über mehrere Jahre von Roman Hocke, Lektor und Freund von Michael Ende, betreut. Er erhielt mehrere Literaturstipendien, u.a. eine finanzielle Zuwendung vom Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg. Ab 2004 publizierte er wieder Gedichte, in der Zeitschrift neue deutsche literatur (ndl) und in seinem Gedichtband "Die Stadt aus den Augenwinkeln" (Alkyon Verlag). Seit Ende 2009 schreibt Oliver Bendel auch Handyhaikus. 12 Handyhaikus wurden im November 2009 bei der Oltener Artmafia als downloadbare Logos veröffentlicht. Dieselben Haikus wurden dort Anfang 2010 als Klingeltöne produziert. Die Sammlung "stöckelnde dinger" mit 100 Haikus erschien im Januar 2010 bei Blackbetty Mobilmedia als herunterladbares Handybuch. Im März 2010 kam im Hamburger Haiku Verlag (www.haiku.de) eine weitere Sammlung in gedruckter Form heraus; jedes Haiku ist auch als QR-Code verfügbar und kann über diesen auf das Handy übertragen werden.


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