Handyhaikus sind Haikus über das Handy, für das Handy, von Handy zu Handy. Sie können auf dem Handy gespeichert und gelesen werden. Oliver Bendels Handyhaikus erzählen von unserer technifizierten Zeit, fangen unsere mobile Welt ein, lassen künstliche Kreaturen und Maschinenmenschen auftauchen, spiegeln die Handyroman-Figur Handygirl, Handyavatar und Superheldin zugleich. Sie knüpfen an eine Tradition an und erfinden ihre eigene.


STIMMEN

Deutschlandradio Kultur

"Das Buch sei im Zeitalter des E-Books im Niedergang begriffen, heißt es. Das klassische Medium Buch droht zu verschwinden. Die Sendung begleitet Schriftsteller und Künstler, die sich auf ungewöhnliche Weise mit dem Buch beschäftigen. Dass 'Schreiben und Bilden wurzelhaft eins sind', hatte schon Paul Klee formuliert. Aus dieser Erkenntnis schöpft auch die Sho-Künstlerin Hiroko Nakajima bei ihren expressiven Tuschebildern. Ein ideales 'ready-made' in Körper, Form und Farbe stellt das Buch für den Künstler Peter Wüthrich dar. Dass selbst der Weg 'vom Buch zum Handy' voll kreativer Möglichkeiten steckt, hat der Handyroman- und Handyhaikuautor Oliver Bendel erfahren." (Astrid Nettling, in: Deutschlandradio Kultur, Februar/März 2015, Website zur Sendung am 20. März 2015; zu den Handyromanen und den Handyhaikus von Oliver Bendel)

Lehrbuch "Die Struktur der modernen Literatur"

"Neben dem Handyroman gibt es selbstverständlich auch eine Handylyrik, zumal sich Gedichte dank ihrer relativen Kürze für das Speichern und Lesen auf dem Handy besonders eignen. Das gilt allen voran für die kürzeste Gedichtform, die Haikus, wie sie etwa Oliver Bendel, an die japanische Tradition anknüpfend, seit 2009 für das Handy verfasst." (Mario Andreotti, in: Die Struktur der modernen Literatur, September 2014; zur Handylyrik, insbesondere zu den Handyhaikus von Oliver Bendel)

Lehrbuch "Intertextualität"

"Oliver Bendels handyhaiku. 100 haikus über das handy und für das handy (2010) machen sich z.B. die japanische Kurzform des Haiku zu eigen, deren deutsche Spielart aus 17-silbigen Texten besteht, die im Buch zusammen mit einem QR-Code als Schnittstelle für den Medienwechsel zum Mobiltelefon abgedruckt werden." (Frauke Berndt und Lily Tonger-Erk, in: Intertextualität: Eine Einführung, Mai 2013; zum Band "handyhaiku" von Oliver Bendel)

DRS 1

"Oliver Bendel selber ist nicht nur Wirtschaftsinformatiker, sondern auch Schriftsteller. Als solcher benutzt er QR-Codes in seinen Büchern. Kurzgedichte sind auch als QR-Code abgedruckt. Diese können dann mit dem Handy eingelesen, gespeichert oder verschickt werden. Ein Beispiel dafür ist das Bild zu diesem Text." (Oliver Fueter, in: Espresso (DRS 1), 26. Juli 2012; zu QR-Codes und zu dem Band "handyhaiku")

Medienheft

"Die Gegensätze könnten nicht grösser sein: hier die schnelle Short Message via Handy – dort die spirituelle Schule der jahrhundertealten japanischen Haiku-Gedichtform. Oliver Bendel hat beides kongenial vereint im Handyhaiku, das als semiotischer Widerstand im Alltag für Entschleunigung und besinnliche Irritationen sorgt." (Sarah Guidi, in: Medienheft, 11. Mai 2011; zu den Handyhaikus von Oliver Bendel, insbesondere zu dem Band "handyhaiku")

Beyond Print

"Dabei will der Autor zudem durch die Verbindung von neuer Technik mit Haiku auf alte Traditionen setzen und selbst eine neue begründen – was ihm durchaus gelingt. Das Buch 'handyhaiku' macht Spaß und zeigt die Möglichkeiten, Print mit der digitalen Welt auf eindrucksvolle und nützliche Weise zu verbinden." (Daniel Schürmann, in: Beyond Print, 16. Februar 2011; zu den Handyhaikus von Oliver Bendel, insbesondere zu dem Band "handyhaiku")

SKUNK, Jugendmagazin

"Aus Japan stammend, haben sich Haikus (kurze Gedichte) auch im deutschsprachigen Raum etabliert. Sie begegnen einem nicht nur in Textform, sondern auch als QR-Code. Nach dem Scannen erscheint auf dem Display des Handys der entsprechende Text. Verschickt sind diese kleinen Botschaften beispielsweise eine nette Aufmerksamkeit für Freunde. Einer der bekanntesten Verfasser von Handyhaikus ist Oliver Bendel. Wie kein zweiter versteht er es, auf künstlerische Weise unserer modernen Welt eine zeitgenössische Note in traditioneller Kurzform zu verpassen." (Franziska Bröhm, in: SKUNK, Herbst 2010; zu den Handyhaikus von Oliver Bendel)

Augsburger Allgemeine

"Der Wirtschaftsprofessor und freie Schriftsteller Oliver Bendel gilt in Europa als Pionier, was Handy-Haikus anbelangt. Im Friedberger Schloss lässt er am dritten Veranstaltungsabend die Grenzen zwischen den Medien verschwimmen. Der gedruckte Band, aus dem Bendel liest, enthält die Haikus in herkömmlichen Schriftzeichen und als QR-Codes. Diese Codes sind Informations-Speicher, die mit einem Scanner ausgelesen werden können. Parallel zum Textvortrag sprüht der Grafiker Christoph Knobel einen QR-Code auf eine Leinwand. Wird das Bild mit einem Handy gescannt, erscheint ein Haiku auf dem Display. Nicht immer sind Bendels Texte futuristisch. Neben Handygirl und Pixelboy, zwei Maschinenwesen, geht es auch um Homer, den griechischen Dichter der Odyssee." (Michael Seefelder, in: Augburger Allgemeine, 27. Oktober 2010; zur Lesung von Oliver Bendel aus dem Band "handyhaiku" im Rahmen des LITERATUR UPDATE BAYERN 2010)

Friedberger Allgemeine

"Was sie vorführten, war ... 'eine Weltpremiere'. Während Bendel seine Haikus vorlas, in denen es häufig um ein künstliches Wesen namens Handy Girl [!] geht, sprühte Knobel einen QR-Code auf die Leinwand. Diese aus Quadraten bestehenden Strichcodes wurden ursprünglich in der Autoindustrie eingesetzt und können Informationen wie Text, URL-Adressen oder Visitenkartenangaben speichern. Im Wittelsbacher Schloss gelang dann das kleine Wunder. Wer das Bild mit seinem Handy scannte, dem erschien ein Gedicht auf dem Display, trotz der minimalen Ungenauigkeiten, die das Sprühen per Hand mit sich bringt ..." (Michael Seefelder, in: Friedberger Allgemeine, 25. Oktober 2010; zur Lesung von Oliver Bendel aus dem Band "handyhaiku" im Rahmen des LITERATUR UPDATE BAYERN 2010)

Bayern 2 - kulturLeben

"In Friedberg bei Augsburg, da gibt es ein wunderbares Wittelsbacher Schloss mit einem prächtigen Rittersaal. Und genau dort kommen am Wochenende die Literaturfreunde auf ihre Kosten ... Und am Sonntagabend steht etwas ganz Merkwürdiges ... auf dem Programm, nämlich Handyhaikus, von Deutschlands bekanntestem Handyromanautor Oliver Bendel. ... Also eine wunderbar verrückte Idee in Friedberg ..." (Peter Jungblut, in: Bayern 2 - kulturLeben, 21. Oktober 2010; zur Lesung von Oliver Bendel aus dem Band "handyhaiku" im Rahmen des LITERATUR UPDATE BAYERN 2010)

St. Galler Tagblatt

"Zurzeit beschäftigt sich der Handyroman-Autor Oliver Bendel mit Handyhaiku-Projekten. Haiku ist eine japanische Gedichtform. ... Gleichzeitig 'bedichtet' Bendel Zeichnungen und Gemälde von Takashi Murakami, Aya Takano, Gustav Klimt, Egon Schiele, Ernst Ludwig Kirchner, John Singer Sargent und Jan Vermeer." (Markus Rohner, in: St. Galler Tagblatt, 1. September 2010; zu den Handyhaikus von Oliver Bendel, insbesondere zum aktuellen Projekt "L'art pour l'art")

Augsburger Allgemeine

"'Literatur update Bayern 2010' heißt es vom 19. bis 30. Oktober im Wittelsbacher Schloss. Bei fünf Veranstaltungen mit Künstlern aus Augsburg, Hamburg, Leipzig, München und Zürich warten spannende literarische Begegnungen auf die Besucher ... Als 'kulturellen Leckerbissen' sieht Organisator Frank Büschel von der Stadtverwaltung die Veranstaltungen im Rittersaal. ... Oliver Bendel, einer der bekanntesten Handyromanautoren im deutschsprachigen Raum, liest am Sonntag, 24. Oktober, im Friedberger Schloss aus 'handyhaiku'." (N.N., in: Augsburger Allgemeine, 12. Juli 2010; zu den Handyhaikus von Oliver Bendel, insbesondere zu dem Band "handyhaiku")

OE1 (ORF)

"Der Wirtschaftsinformatiker schreibt neben herkömmlichen Büchern Handyromane und eben Lyrik für unterwegs. Die liest man am besten auf dem Smartphone. Eva Schmidhuber ließ sich von Oliver Bendels Handyhaikus faszinieren." (Wolfgang Ritschl, in: "digitales leben", OE1 (ORF), 16. Juni 2010; zu den Handyhaikus von Oliver Bendel, insbesondere zu dem Band "handyhaiku")

Echo Online

"Bestimmt macht auch Oliver Bendel mit, der unter anderem die Haiku-Sammlung 'stöckelnde Dinger' [!] ... veröffentlicht hat und sich gerne literarisch-technischen Experimenten widmet. Jetzt packt er Haikus in QR-Codes. Das sind schwarzweiße Muster. Man hält sein Mobiltelefon davor, und das Muster verwandelt sich in eine Botschaft, zum Beispiel ein Gedicht. Diese Spielerei ist ziemlich umständlich, aber sie funktioniert." (Johannes Breckner, in: Echo Online, 30. April 2010; zu den Handyhaikus von Oliver Bendel, insbesondere zu "stöckelnde dinger" und "handyhaiku")

Südwest Presse

"Jetzt hat Bendel seine lyrische Ader wiederentdeckt und schreibt Handy-Haikus. Die sind nicht nur fürs Handy gedacht, ein Großteil von ihnen dreht sich auch ums Mobiltelefon. Sie können per SMS-Anruf wie ein Klingelton heruntergeladen werden - erscheinen aber auch ganz traditionell auf Papier. Womit es sich dabei mit der Tradition auch schon hat. Denn die gedruckte Form ist auch maschinenlesbar." (Helmut Pusch, in: Südwest Presse, 22. April 2010; zu den Handyhaikus von Oliver Bendel)

Neue Zürcher Zeitung

"Der 42-jährige Oliver Bendel ... hat mehrere Romane und Gedichtbände publiziert. In den vergangenen drei Jahren hat er zudem Hunderte von Handy-Haikus und rund ein halbes Dutzend Handy-Romane verfasst; besonders bekannt ist die Serie über die Abenteuer der Studentin Lucy Luder ... Bendel gilt im deutschsprachigen Raum als Pionier des Genres, das in Asien entstanden ist und dessen Fortsetzungsgeschichten in Japan boomen." (Urs Bühler, in: Neue Zürcher Zeitung, 23. Februar 2010; zu den Handyromanen und den Handyhaikus von Oliver Bendel und zum Vortrag und zur Lesung im Dada-Haus Cabaret Voltaire in Zürich)

Basler Zeitung

"Asien ist weiter ... In Japan boomt der Handyroman. Die Texte schaffen es inzwischen auf Bestsellerlisten und werden gedruckt. Auch der Wahlschweizer Oliver Bendel (40) betreibt inzwischen ein kleines Internetimperium mit Handyromanen, Handyhaikus und Handygirlserien. Der promovierte Wirtschaftsinformatiker Bendel ist Professor an der Fachhochschule Nordwestschweiz." (Christine Richard, in: Basler Zeitung, 11. Januar 2010; zu den Handyromanen und zu den Handyhaikus von Oliver Bendel)